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Eigenfettverpflanzung
Analog dem Unterspritzen
mit Fillern werden bei der Eigenfetttransplantation mit dünnen
Kanülen Fettzellen in Polstern am Bauch, an den Knien oder
den Oberschenkeln gewonnen, durch spezielle Verfahren während
der Operation aufbereitet und dann mit sehr feinen Kanülen
wieder eingespritzt. So können Proportionen verändert
oder Gewebedefizite aus-
geglichen werden. Da nicht alle Fettzellen, welche verpflanzt werden,
überleben, muss erst einmal eine kleine Überkorrektur
durchgeführt werden. Oft ist eine Nachoperation nach einigen
Monaten sinnvoll. Die überlebenden Fettzellen verbleiben als
Eigengewebe zeitlebens im Körper und unterliegen dann nur noch
den normalen Alterungsvorgängen.
Da die Fettzellen in vielen Kanälen sehr fein verteilt werden
müssen, sind die behandelten Regionen für eine gute Woche
deutlich geschwollen und es entstehen oft Blutergüsse. Weitere
Komplikationen sind aber äußerst selten, da es sich um
körpereigenes Gewebe handelt. |
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