Aktinische Keratose
Durch die seit Jahren geänderten Freizeitgewohnheiten kann man eine deutliche Zunahme von Hautkrankheiten beobachten, von denen hellhäutige Männer etwas häufiger betroffen sind, als Frauen. Als Vorstufe einer Hautkrebsart gelten die Aktinischen Keratosen, die gerne an den Hautpartien auftreten, die einer verstärkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Durch starke Lichteinwirkung kommt es im Laufe der Zeit zu einer Schädigung der Zellen in der Epidermis. Die geschädigten Zellen durchsetzen nach und nach die Oberhaut. So entstehen die für die Aktinischen Keratosen typischen Verhornungen vor allem am Kopf – dort besonders an Stirn und/oder Glatze, an Nasenrücken, Wangen, Handrücken und Ohrmuscheln. Aktinische Keratosen entwickeln sich in normalerweise langsam und treten meist erst nach dem 40. – 50. Lebensjahr auf. Wenn sie nicht behandelt werden, kann aus fortgeschrittenen Aktinischen Keratosen ein Hautkrebs entstehen.

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