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Der Laser hat die Möglichkeiten in der
dermatologischen Behandlung revolutioniert. Die Leistungsfähigkeit
des Lasers hat sich in den vergangen Jahren erwiesen. Gefäßanoma-
lien (Feuermale, Hämangiome), Pigmentmale (Naevus Ota/Ito) und andere
bisher als nicht therapierbar geltende Veränderungen können
behandelt werden. Alters- und Sonnenflecken sowie Tätowierungen werden
zum Verschwinden gebracht, die Behandlung von Narben und Falten und auch
die Entfernung unerwünschter Haare haben eine wesentliche Besserung
erfahren.
Vermehrtes und vertieftes Wissen über das Zusammenspiel von Haut
und Licht werden neue Laseranwendungen ermöglichen, die Zukunft wird
uns noch bessere Therapiemodalitäten bringen.
Laser ist nicht immer die beste Wahl
Trotz der vielfältigen Möglichkeiten der modernen Lasertherapie
müssen gleichermaßen die Grenzen der Laserbehandlung respektiert
werden. Der Laser kann nicht alles besser.
Unsere langjährige Facharzttätigkeit und Erfahrung auf dem Gebiet
der Lasertätigkeit garantieren dem Patienten aber, dass wir auch
mit anderen Therapieverfahren bestens vertraut sind. Wir setzen den Laser
nur dann ein, wenn andere, bessere oder billigere Therapieverfahren nicht
zu gleichen oder besseren Resultaten führen.
Der Laser hat Nebenwirkungen
Laser ist nicht, wie immer wieder vorgetäuscht wird, der harmlose
Alleskönner. Phantastische Ergebnisse sind möglich, Risiken
müssen allerdings auch respektiert werden. Der Einsatz des Lasers
muss daher maßvoll geschehen. Respekt vor der Technik und vor der
Natur sind geboten.
Die Laserbehandlung an der Haut gehört in die Hand des Facharztes
für Dermatologie.
Theoretische Kenntnisse einiger Laserprinzipien und einschlägige
Einstellungen am Lasergerät reichen für eine erfolgreiche Laserbehandlung
nicht aus. Bedingung für einen verantwortungsvollen Lasereinsatz
ist die grundlegende Kenntnis der zu behandelnden Gewebsstrukturen.
Wenn der Facharzt für Augenkrankheiten den Laser am Auge korrekt
einsetzt, wenn der Facharzt für Hals-Nasen- und Ohrenkrankheiten
Lasermedizin in seinem Gebiet erfolgreich betreibt, ist es natürlicherweise
der Hautarzt, der die Haut kompetent beurteilt und den richtigen Laser
für die spezifischen Veränderungen einsetzt. In einzelnen Situationen
bei Pigment- und tumorösen Veränderungen kann der unkorrekte
Lasereinsatz nämlich gefährlich werden, wenn die Diagnostik
bösartiger Erkrankungen verzögert wird oder nicht mehr möglich
ist.
Fortbildung und Qualitätssicherung
Aufbauend auf der soliden Facharztausbildung folgt die Ausbildung in der
dermatologischen Lasermedizin. In der Vergangenheit war es nach Besuch
eines firmengesponserten Einführungskurses jedem freigestellt, als
selbsternannter Laserspezialist Laserbehandlungen anzubieten. Um diesem
Wildwuchs entgegentreten zu können, stellt die von Herrn Dr. Dörzapf
mitbegründete Deutsche Gesellschaft für dermale Lasertherapie
in Zusammenarbeit mit der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft ordentliche
Mitgliedschaften nur aus, wenn dem Antrag auf Mitgliedschaft Nachweise
für eine Mindestanzahl an Weiterbildungsmaßnahmen auf dem Gebiet
der Lasermedizin und somit für die Vertrautheit mit verschiedenen
Lasersystemen beigelegt werden. Ziel dieser Maßnahmen ist die Förderung
der Qualität.
Bis zur Erreichung dieses Ziels wird noch einige Zeit vergehen. Deshalb
unser Rat: Kontrollieren Sie die fachärztliche Grundausbildung ihres
Arztes und hinterfragen Sie seine Ausbildung in der Lasermedizin.
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